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Grundsätze für eine erfolgreiche Transformation des Bahnsystems aus Sicht der ÖBB

Abstract

Ambitionierte Klimaschutzziele verlangen nach einer deutlichen Verlagerung von Mobilitätsdienstleistungen auf das System Schiene.

Um diese Verlagerung zu ermöglichen, braucht es zusätzlich zu einer Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit auch eine deutliche Steigerung der Kapazität der Bahn.

Neben Investitionen in den konventionellen Ausbau und in die Erneuerung des Systems, sowohl im Bereich der Infrastruktur als auch bei Fahrzeugen, ist die Nutzung neuer Technologien insbesondere im Bereich der Digitalisierung und Automatisierung hierbei entscheidend.

Diese „grüne Transformation“ ist eine einzigartige Wachstumschance für den gesamten Bahnsektor. Die damit verbundene sehr hohe Erwartungshaltung, aber auch die noch immer vorhandene Heterogenität des Bahnsystems in Europa, stellen allerdings insbesondere in Zeiten der multiplen Krisen und absoluten Ressourcenengpässe erhebliche Risiken für alle Beteiligten dar.

Es gilt, aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen und vor Einführung neuer vielversprechender Technologien auch die zugehörigen Betriebsabläufe zu vereinfachen und zu harmonisieren, damit der erwartete Nutzen Wirkung zeigen kann.

Das Zusammenspiel zwischen „Rad und Schiene“ steht hierbei symbolisch für die Notwendigkeit einer Systemsicht über alle Grenzen von Gewerken, Fachbereichen und Teilsystemen hinweg, aber auch für die unbedingte Notwendigkeit, einer Anwendungs- und „Use-Case“-Orientierung und somit der Verantwortung, alle Innovationen im Spannungsfeld zwischen Betrieb, Wirtschaftlichkeit, Technologie und Migrationsfähigkeit zu betrachten.

Wesentliches Element der Technologiestrategie des ÖBB-Konzerns ist diese integrierte Betrachtung und ein klarer Fokus auf alles, was Komplexität mindert und Umsetzungsgeschwindigkeit erhöht.

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